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Aktiv im Guldenbachtal


Hier könnt Ihr vor Ort aktiv werden, denn:

Es gibt nichts Gutes,
außer man tut es!

Also runter vom Sofa und mitmachen!

Streuobstwiesen im Guldenbachtal

Auch im Guldenbachtal kümmern sich einige fleißige Naturschützer um den Erhalt und die Neuanlage von Streuobstwiesen - und vieles mehr!

Wenn Ihr Euch an der Pflege von Streuobstwiesen im Guldenbachtal beteiligen möchten, könnt Ihr Euch an Hr. Hans Faus aus Guldental wenden, er koordiniert die Einsätze der BUND-Ortsgruppe Guldental (Preisträger des Umweltpreises der VG Langenlonsheim 2012).

AKTUELLE ANGEBOTE:

EXKURSION: Vielfältige Pflanzenwelt und Landschaft am Binger Weg 

Die Wanderung führt am bekannten Mundraub-Weinberg vorbei durch das vielfältig strukturierte Tälchen am Binger Weg und über die Höhe zurück zum Treffpunkt.  Zahlreiche wärmeliebende Arten wachsen am Wegrand, auf Mauern oder auf trockenen Wiesen. Auch ein Waldstück wird durchquert. Mehrere schöne Aussichtspunkte über das Guldenbachtal gehören zur Wegstrecke. Mitte Mai blüht die Bocksriemenzunge (Himantoglossum hircinum), eine Charakterpflanze des Nahegebiets. Kulturgeschichtlich interessant ist der Weiße Maulbeerbaum, von dem in der Nähe des Heddesheimer Friedhofs ein Bestand erhalten geblieben ist. 

Treffpunkt ist am Montag, dem 14. Mai 2017 um 18.00 Uhr auf dem Parkplatz am Eingang des Friedhofs in Guldental-Heddesheim.    Die Wanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.  

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Sensenkurs beim BUND-Guldental

Der Bund-Guldental bietet am Samstag, dem 9. Juni 2018, einen ganztägigen Sensenkurs an. Als Leiter des Lehrgangs konnte der erfahrene Sensenwerker Carl Rheinländer gewonnen werden, der auch schon bei der BUND-Gartenmesse in Bad Münster zahlreiche Interessenten begeisterte. 

Herr Rheinländer stellt alles Nötige zur Verfügung, z. B. geschärfte Sensen zum Üben, ebenso alles, was man zum Dengeln braucht. Die eigene Sense kann zum Begutachten mitgebracht werden. 

Der Kurs findet auf der BUND-Streuobstwiese am Campingplatz statt.

Anfahrt: Zwischen Guldental und Langenlonsheim von der L 242 Richtung Campingplatz abbiegen, hinter der Brücke rechts ab, ein Stück am Bach entlang, hinter der Kläranlage links ab, an der Feldwegkreuzung wieder links ab; Parkmöglichkeit auch am Eingang des Campingplatzes. 

Anmeldung: Hans Faus, Tel. 06707/1819 oder über "sensenwerker.de" 

Teilnehmerzahl: 5-8 Personen , Kursdauer: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Kursgebühr: 50,- Euro 

Weitere Informationen: www.sensenwerker.de

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EXKURSION: Kirschen auf der BUND-Streuobstwiese 

Führung über die Obstwiese in der mittleren Reifezeit der Süßkirschen 

Auf den BUND-Wiesen in Guldental gibt es ungefähr 150 verschiedene Kirschsorten, von denen viele Ende Juni reifen.Die Guldentaler Obstsortensammlung - insgesamt etwa 450 Sorten - ist Teil des Erhalternetzwerks im Pomologenverein und enthält zahlreiche Raritäten, die man heute in keinem Laden mehr bekommt. In dieser Zeit sind Kirschen noch frei von Maden, und man kann sie sorglos probieren. Um diese Zeit findet man auf der Streuobstwiese außerdem zahlreiche Wiesenblumen, darunter auch Orchideen. 

 Treffpunkt: Montag, 18. Juni, 18.30 Uhr, Parkplatz am Eingang des Guldentaler Campingplatzes. Die Führung dauert zwei bis zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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Hr. Faus steht auch gerne für weitere Informationen zu Streuobstwiesen, zu alten Obstsorten und der Beschaffung und Pflege seltener Obstbäume zur Verfügung.
Weitere Informationen bei Hans Faus, Tel. 06707 - 1819.
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Da die Guldentaler Obstsortensammlung seit Herbst 2014 zum „Erhalternetzwerk“ des Pomologenvereins gehört, wurde am Baumschnitt-Tag auch das offizielle Zertifikatsschild aufgestellt.

“Der Guldentaler Knorzekopp"

Der Mutterbaum dieser charaktervollen Apfelsorte wurde von Hans Faus 1990 am Ortsrand von Guldental gefunden und bald danach mit dem entsprechenden rustikalen Namen benannt.

Dieser seltene Apfel hat wegen seiner geschmacklichen Qualitäten und seines attraktiven Aussehens eine weitere Verbreitung verdient.

Der Baum wächst nach bisherigen Beobachtungen mittelgroß, der Platzbedarf ist von daher nicht allzu hoch, Krone rundlich, reich verzweigt, hohe Triebkraft. Er fruchtet auch als Hochstamm schon nach wenigen Jahren, natürlich kann man ihn auch auf eine schwachwüchsige Unterlage veredeln lassen.

Interessenten können sich an Hans Faus wenden oder an die Baumschule Ritthaler.

Naturstation Bad Münster

In der Naturstation können sich die Besucher einen Eindruck von der besonderen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt des Nahetals verschaffen. Den Schwerpunkt bildet eine Ausstellung mit heimischen Schlangen, Echsen und Amphibien in naturnah eingerichteten Terrarien. Hier kann man auch – zum Greifen nahe – die Würfelnatter auf der Jagd oder beim Sonnenbad ausgiebig bewundern.

 Am Samstag, 28. April ist es soweit: Die Naturstation „Lebendige Nahe“ öffnet ab 14.00 Uhr ihre Türen.

Alle Tiere haben die Winterruhe im Besucherbergwerk Schmittenstollen wohlbehalten überstanden. Die  klimatischen Verhältnisse im ehemaligen Quecksilberbergwerk sind ideal für die Überwinterung. Dabei werden die Körperfunktionen von Würfelnatter, Feuersalamander und Co. stark reduziert, die Tiere sind schwerfällig, aber nicht bewegungslos oder starr. Die Reptilien und Amphibien nehmen während dieser Zeit keine Nahrung auf und leben von ihren Fettreserven, das Körpergewicht verringert sich in mehreren Monaten nur um wenige Prozent. Wärmere Temperaturen und länger werdende Tage sind für die Tiere das Zeichen wieder aktiv zu werden. Bereits im März sind die Tiere aus dem Stollen zurück ins Kurmittelhaus gebracht worden, um sie langsam an die neue Jahreszeit zu gewöhnen, Temperatur und Beleuchtung wurde nach und nach angepasst. Die Simulation der natürlichen Verhältnisse ist nicht zuletzt für die Fortpflanzung wichtig: Schon in den ersten Nächten im Terrarium wurden Larven des Feuersalamanders abgesetzt, auch bei den Unken hat sich bereits Nachwuchs eingestellt.

Wegen des großen Erfolges im Vorjahr wird wieder in einer kleinen Sonderausstellung das Leben der „Urzeitkrebse“ gezeigt, welche auch in unserer Region vorkommen, jedoch ein sehr verborgenes Leben führen und kaum erforscht sind. Diese Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Experten Jan Venzlaff präsentiert, der uns auch einige Exemplare dieser „lebenden Fossilien“ zur Verfügung stellt. Auch die Gottesanbeterin wird in diesem Jahr wieder zu beobachten sein.

Erweitert wurde die eine Sonderausstellung, die sich dem Leben der Fledermäuse im Nahetal widmet. Außerdem wird der Grasfrosch – der Lurch des Jahres 2018 – vorgestellt. Voraussichtlich bis Juni kann die Metamorphose von der Kaulquappe um 10-20 mm großen Jungfrosch beobachtet werden. 

Würfelnattern, Teichmolche, Blindschleichen, Smaragd- und Mauereidechse, Gelbbauchunken, Feuersalamander und die Gottesanbeterin freuen sich ab dem 28. April auf zahlreichen Besuch. Geöffnet ist die Naturstation Samstags, Sonntags und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr. Für Besuchergruppen organisiert das ehrenamtliche Team nach Möglichkeit auch Führungen zu anderen Terminen. Kontakt kann unter der Telefonnummer 06708/641424 oder per email: info@naturstation.org aufgenommen werden. 

Hier geht es zu weiteren INFOS.

Schnelle Links für Ansprechpartner vor Ort

Zahlreiche Naturschutzorganisationen freuen sich über Mitarbeit - regional im Kreis Bad Kreuznach zum Beispiel:

Der Bund für Umwelt und Naturschutz: BUND

Der Naturschutzbund: NABU

Die Pollichia: Pollichia

Und natürlich gibt es auch Greenpeace: Greenpeace

Ebenfalls bietet sich an, unser Regionalbündnis Soonwald-Nahe zu unterstützen.

Im Netz findet Ihr einfach auch bei Euch vor Ort und im Ort Gruppen und Verbände, bei denen Ihr mitmachen könnt!

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